Tuesday, July 5

Von Staus und Fähren. Auf Tour - Teil 2



TAG 3
Luxemburg/Regensburg

zurück nach Deutschland

Wieder fit und motiviert ging’s weiter in Richtung Regensburg. Mehr als 6 Stunden dauerte unsere Reise und als würde das nicht schon lang genug gewesen sein, gab es auch noch einen mächtigen Stau, welcher sich nicht aufzulösen schien. Irgendwie ging sich das dann doch alles recht gut aus und wir erreichten unser Ziel ohne gröbere Verspätung.
Die „Heimat“, ein Lokal welches wir schon bei unserer letzten Deutschland Tour beehren durften. Endlich gab es auch wieder Internet und jeder konnte erleichtert seiner Spiel, Wett, E-banking oder Social-Network Sucht nachgehen. Nach einem ausgiebigen Soundcheck und verschiedensten Eis Sorten vom nahegelegenen Italiener kamen dann auch schon die ersten Gäste.
Wie schon 1 Jahr zuvor, fühlten wir uns auch diesmal sehr wohl beim Konzert, zurückzuführen auf die direkte Nähe zum Publikum und die atemberaubende Atmosphäre, welche während des Konzertes entstand. Als würde man zu Hause im Wohnzimmer für Freunde spielen, die einem gespannt zuhören. Etwas sehr einzigartiges und besonderes.
Mit gutem Gefühl und verfolgt vom Gedanken an die bevorstehende Heimreise am nächsten Morgen, wurde noch fleißig in der Getränkekarte gelesen und bis zum Umfallen getanzt - Nächtliche Erkundungsgänge und andere überraschende Wanderungen bescherten einigen ein eher unsanftes Erwachen. Noch beim Heimfahren hatten wir gemischte Gefühle über Passiertes. Zum Schluss siegte dann doch das Gelächter.
Wieder zurück in Wien gab’s mal eine 2-tägige Pause bevor wir dann am 03. Juni unsere Reise nach Konstanz fortsetzten.


Wien/Konstanz



Wieder mit frischen Unterhosen im Gepäck machten wir uns im Morgengrauen auf den Weg nach Konstanz. Sicherlich auch kein Katzensprung, jedoch gab es einen Lichtblick, welcher die Fahrt, wenn auch nicht wirklich, verkürzte – wir sollten mit einer Fähre den Bodensee überqueren. Klingt jetzt so, als hätten wir noch eine Fähre gesehen, geschweige denn wären mit einer gefahren, aber das erste mal gemeinsam als Band über das Wasser zu schippern, gab uns schon das Gefühl als würden wir etwas hinter uns lassen und auf etwas neues zusteuern. Ganze 14 Minuten währte das Glück. Der Zusammenhalt untereinander war hier sicher am Höhepunk. Naja, so emotional war das ganze dann vielleicht nicht, aber der Bodensee wusste uns schon zu verzaubern.

Bodensee

Fast gerammt vom örtlichen Getränkelieferanten nahm das Ausräumen, Einräumen, Aufbauen und Soundchecken seinen Lauf und als wir Stunden später die Bühne betraten, freuten wir uns riesig, da der Kulturladen doch sehr gut mit Besuchern befüllt war. Das Konzert machte unheimlich Spaß.




Nicht so viel Spaß machte dann die Suche nach einem After-Show-Lokal in Konstanz. Wir hatten uns eindeutig zu wenig über den Standort etwaiger Clubs oder Bars informiert und plötzlich landeten wir in einer dieser elendigen Großraumdiskos bei denen einfach nichts stimmt. Selbst schuld.
Egal, die Currywurstbude beim Ausgang lies mich das alles zumindest für einen Moment vergessen.
Der Hinweg war eindeutig kürzer, aber irgendwann kamen wir dann doch gut, wenn auch furchtbar verbraucht, in unseren Zimmern an.
Der nächste Morgen bescherte uns ein stärkendes Frühstück und eine weitere Fahrt mit der Fähre, diesmal in die andere Richtung.

Natürlich hatten wir stets eine Kamera dabei. Dave hat aus einigen Momenten ein Video gebastelt.




 - Toby